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Tourenbericht Südfahrt – Frankreich
24.03.- 02.04.2006

„Wir treffen uns dann am Freitag auf dem Parkplatz vom Klettergebiet von CHAUZON !“
So verabschiedeten wir uns einige Tage vor der Abreise und Guido gab mir noch eine Kopie aus dem Kletterführer mit der Anfahrtsbeschreibung mit auf den Weg.
Am Freitag holte mich Susann um 09:00 Uhr ab und wir waren noch schnell einkaufen,  damit wir über das Wochenende kommen. Richtig starteten wir um 10:20 Uhr von Quedlinburg und fuhren immer Richtung Süden (ca. 1300 km) und machten immer dann Pause, wenn unser Auto mal wieder getankt werden musste. Kurz vor Lyon kam auch noch ein kräftiger Regen zu der bereits bestehenden Dunkelheit dazu. Die lange Fahrt wurde dadurch noch anstrengender, doch schafften wir es, den verabredeten Parkplatz gegen 23:30 Uhr zu erreichen. Wir waren sehr froh die uns bekannten Autos dort zu sehen.
Außer Michael, der uns begrüßte, schliefen alle fest. Sofort machten wir uns daran, wegen des unbeständigen Wetters, das Zelt aufzustellen.

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Am Sonnabendmorgen war die Freude groß, dass wir uns alle wieder zusammengefunden haben. Wir das sind Katrin und Guido Blaschek, Monika und Reinhardt Urbanek, Michael Urban, Susann Wenzel und Uwe George. Nachdem wir gemeinsam  Frühstück gegessen haben geht es erst mal ins Klettergebiet an der Ardèche.
Nur von einer Kaffeepause unterbrochen kletterten wir bis zum Abend durch die verschiedenen Sektoren, immer der Sonne hinterher. Mit dem Grill ließen wir den Tag dann ausklingen und legten uns erschöpft in unsere Schlafsäcke.

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Der Sonntag begann wieder im Klettergebiet CHAUZON und im Weg „Oulla“ lief uns zu unserem erstaunen sogar ein Skorpion über den Griff. Mittags geht es weiter nach COLLIAS. Die Fahrt dorthin führte uns auf der „Gorges de l’ Ardèche“ und am Aquädukt „Pont du Gard“ vorbei. Beeindruckt, was für Genies die Römer bereits 38 n. Chr. waren, bestaunten wir dieses Bauwerk, was viele hundert Jahre frisches Quellwasser 48 m über den Fluss Gardon leitete.

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In COLLIAS angekommen testeten wir schnell den Sektor Rouquette und wollten dann weiter zu unserem nächsten Schlafplatz, das Klettergebiet bei RUSSAN. Nachdem wir die X-te Runde durch den zuletzt beschriebenen Ort gedreht hatten brachen wir die Suche ab. Nun schauten wir nach einem Schlafplatz aus, bevor es ganz dunkel wurde. Nach kurzer Zeit wurden wir am Rande eines Weinfeldes fündig und unser Abendessen brodelte über unseren Gaskochern.

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Die Suche nach dem Klettergebiet bei RUSSAN wurde am Montag nicht wieder aufgenommen, da wir gemeinsam beschlossen, zurück nach COLLIAS zu fahren.

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Da warteten noch einige Sektoren auf unseren Besuch. Nach der Traditionellen Kaffeepause machten wir uns auf den Weg in das Klettergebiet SEYNES. So gegen 16:30 Uhr begann dort das Begrüßungsklettern im Sektor Nouveau monde.
Übernachtet haben wir auf dem Parkplatz in der Nähe. In der Nacht musste aufgrund eines aufkommenden Regens noch schnell das Zelt aufgestellt werden.

Am Dienstag fuhren wir als erstes nach Alès um Nachschub einzukaufen (Essen, aktueller Kletterführer). Dann schnell wieder zurück nach SEYNES wo noch viele Kletterrouten auf uns warteten. Susann  stieg dort auch ihre erste 6a+ nach. Wir alle konnten erkennen dass nach kurzer Zeit unsere Leistung und Technik ständig verbesserten.

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Mittwoch der 29.03. gehörte vollständig dem Gebiet SEYNES. Guido beginnt den Klettertag mit einem der auffälligsten Kletterwege, die Tube.
Es wurde ein langer Tag und wir kletterten bis die Fingerspitzen schmerzten.
Am Grill und kleinem Lagerfeuer ließen wir den Tag ausklingen.

Für Katrin + Guido und Monika + Reinhard war der Donnerstag der Kultur- und Ausruhtag!

Susann, Michael und Uwe wollten noch einen Sektor in SEYNES unsicher machen. Aber aufgrund der vielen Glasscherben von zerstörten Autoscheiben auf dem dazugehörigen Parkplatz entschlossen wir uns, in das nächste Zielgebiet zu fahren. MONTMIREIL war verabredet und sollte bis Sonnabend unser Abschlussgebiet sein.
Susann und Uwe verbesserten mit Hilfe von Michael immer weiter ihre Technik und absolvierten auch einmal, unter Anleitung von Michael, ein Sturztraining. Wir wurden so sicher, dass von uns Wege bis zur 6a vorgestiegen und bis 6b nachgestiegen werden konnten. Am späten Nachmittag kamen auch die Kulturreisenden an unserem Treffpunkt an.

Die Nacht zum Freitag haben wir bei Regen unter einer Plane verbracht, die wir schnell provisorisch gespannt hatten.

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Der Sektor Le Clapis war nach dem Frühstück unser Tagesziel, wo noch mal kräftig geklettert wurde. Zum Abend kehrten wir zu unserem alten Schlafplatz zurück.

Sonnabend nach dem Frühstück fuhren Blaschek’s und Urbanek’s wieder zurück in die Heimat. Michael, Susann und Uwe wollten bis zum Kaffee noch ein paar Touren klettern und sich dann  auf den Weg nach Hause machen.
Die lange Reise in den Harz zurück, traten wir auch gegen 13:30 Uhr an.

Das war eine sehr aktive und erfolgreiche Woche und wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben!

Vielen dank für die hervorragende Kameradschaft!

                                                                                      Uwe George

 

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